OM-3 vs. OM-5 Mark II vs. OM-1 Mark II: Welche OM-System-Kamera passt zu dir?
OM-3 vs. OM-5 Mark II vs. OM-1 Mark II: Welche OM-System-Kamera passt zu dir?

OM-3 vs. OM-5 Mark II vs. OM-1 Mark II: Welche OM-System-Kamera passt zu dir?

Drei Kameras, ein Sensor-Format, und trotzdem landest du bei völlig unterschiedlichen Entscheidungen, je nachdem, was du fotografierst. Wer nach “OM-3 vs OM-5” oder “OM-1 Mark II vs OM-3” sucht, landet meistens bei automatisch generierten Datenblatt-Vergleichen. Zeile für Zeile Megapixel, AF-Punkte, Serienbildraten. Was fehlt: die Antwort auf die eigentliche Frage. Für dich, mit deiner Fotografie, welche der drei ist die richtige? Genau das versuche ich hier zu beantworten. Nicht nach Spezifikationskategorie sortiert, sondern nach Einsatzzweck. Und für jede Zuordnung sage ich dir auch, warum ich sie so treffe, nicht nur dass. Da ich hauptsächlich Wildlife fotografiere, ist die OM-1 meine Kamera; dennoch teste ich im Moment die OM-3, um herauszufinden, ob sie für mich eine passende Kamera wäre. Die Ergebnisse teile ich in Kürze.

Die drei Kameras in aller Kürze

OM System OM-1 Mark II mit PRO-Objektiv vor weißem Hintergrund

OM-1 Mark II (seit Februar 2024): das Flaggschiff. Gebaut für Tempo, Zuverlässigkeit und die härtesten Einsatzbedingungen.

OM-3 (seit Februar 2025): das Flaggschiff im kompakten, retrogestalteten Gehäuse, inspiriert von der analogen OM-1 aus den 1970ern.

OM System OM-3 mit Kreativ-Wahlrad und Objektiv vor weißem Hintergrund
OM-5 Mark II offizielles Pressebild OM Digitalsolutions

OM-5 Mark II (seit Juni 2025): die kompakte, leichte Reisekamera mit vollem Wetterschutz.

Und jetzt der Reihe nach, mit Begründung.

Wildlife und Action: die OM-1 Mark II

Wenn du Vögel im Flug, Raubtiere in Bewegung oder generell Motive fotografierst, die sich nicht an deinen Zeitplan halten, führt an der OM-1 Mark II kaum ein Weg vorbei. Dafür gibt es konkrete technische Gründe, keine Bauchentscheidung:

OM System OM-1 Mark II mit Weitwinkelobjektiv auf moosbewachsenem Baumstumpf im Wald
Die Motiverkennung ist der größte Unterschied.

OM-1 Mark II und OM-3 erkennen automatisch Vögel, Säugetiere, Fahrzeuge, Flugzeuge und Züge und verfolgen den Fokus darauf, auch wenn das Tier sich dreht oder teilweise verdeckt ist. Die OM-5 Mark II kann das nicht. Sie erkennt nur Gesichter und Augen. Für einen Kiebitz im Sturzflug ist das ein Unterschied, der darüber entscheidet, ob es scharf oder unscharf ist, nicht darüber, ob es komfortabel ist.

1053 AF-Messfelder gegenüber 121.

Die OM-1 Mark II und die OM-3 decken das Bildfeld mit fast neunmal so vielen Fokuspunkten ab wie die OM-5 Mark II. Bei einem Vogel, der quer durchs Bild fliegt, bedeutet das: Der Fokus bleibt am Motiv, egal wo im Sucher es gerade auftaucht.

Bis zu 120 Bilder pro Sekunde, dazu zwei Kartenslots.

Keines der drei anderen Modelle hat zwei Kartenslots. Das bietet dem Fotografen einige Möglichkeiten, die entweder sicherstellen, dass du ein Backup deiner Bilder bereits bei der Aufnahme machst, oder die Sortierung der Bilder im Nachgang erleichtern. Der zweite Kartenslot ist kein Nice-to-have. Fällt eine Karte aus, hast du trotzdem alle Bilder. Wie ich diese Option nutze habe ich in meinem Artikel “Wie nutze ich die beiden Kartenfächer der OM-1 am sinnvollsten?” beschrieben.

Der hellste, größte Sucher der drei.

Mit 5,76 Millionen Bildpunkten und einer Vergrößerung von 0,83× (Kleinbild-Äquivalent) siehst du feine Details im Gefieder oder im Fell schon beim Anvisieren, nicht erst am Monitor danach. Bei schnellen Schwenks macht sich das bemerkbar. Du kannst einem schnell bewegenden Objekt besser folgen. Dadurch erhöht sich deine Trefferrate.

Kurz: Die OM-1 Mark II ist dort am stärksten, wo Erkennungsgeschwindigkeit, Fokusgenauigkeit und Ausfallsicherheit direkt über das Bild entscheiden. Das kostet Gewicht und Geld, aber genau dafür ist sie gebaut.

In der Praxis merkst du die Unterschiede relativ schnell. So können vorprogrammierte Knöpfe dir helfen, Kameraeinstellungen zu jeder Zeit schnell aufzurufen. Das funktioniert dann auch ohne die Kamera vom Auge zu nehmen. Du verlierst also keine wertvolle Zeit, was im schlimmsten Fall dazu führen würde, dass du die Szene verpasst.

Reise und Outdoor: die OM-5 Mark II

Die OM-5 Mark II verliert bei AF-Punkten und Motiverkennung gegen die anderen beiden. Und trotzdem ist sie für viele die richtige Wahl, weil sie eine andere Priorität konsequent verfolgt: so wenig Gewicht wie möglich mitschleppen, ohne bei der Bildqualität und der Robustheit Kompromisse einzugehen.

OM-5 Mark II Familie
Mit 418 Gramm die leichteste und kompakteste der drei.

Auf einer mehrtägigen Wanderung, beim Radfahren oder wenn die Kamera einfach den ganzen Tag über der Schulter hängen soll, zählt jedes Gramm doppelt. Der Unterschied zur OM-1 Mark II liegt bei über 180 Gramm. Das spürst du nach acht Stunden auf dem Trail. Da die Anforderungen an die Objektive für Reise und Outdoor auch nicht so hoch sind wie für die Wildlife/Action Fotografie, kannst du auch kleinere und leichtere Objektive wählen. Das reduziert das Gewicht noch zusätzlich.

Voller Wetterschutz trotz kompakter Bauweise.

IP53 gegen Staub und Spritzwasser hat die OM-5 Mark II genauso wie die beiden größeren Modelle. Du reduzierst also Gewicht, ohne bei der Zuverlässigkeit im Gelände Abstriche zu machen. Das ist bei vielen kompakten Kameras anderer Hersteller anders, dort geht Kompaktheit meistens auf Kosten der Abdichtung.

USB-C-Laden unterwegs.

Gerade auf mehrtägigen Touren ohne Steckdose lässt sich die Kamera direkt an einer Powerbank laden. In Kombination mit dem geringeren Gewicht ist das ein Paket, das für Reise und Outdoor-Einsatz durchdacht ist.

Wofür die geringere AF-Leistung ausreicht.

Landschaften, Architektur, Reisereportage, gelegentliche Tierbeobachtung im Urlaub: Hier brauchst du selten die volle KI-Motiverkennung oder 120 Bilder pro Sekunde. 121 AF-Punkte und bis zu 30 Bilder pro Sekunde reichen für die allermeisten Reisesituationen völlig aus.

Die OM-5 Mark II ist damit kein abgespecktes Einsteigermodell, sondern eine bewusste Entscheidung für Gewicht und Robustheit statt maximaler Systemleistung. Das ist etwas anderes.

Auf einer Wanderung hast du im Zweifel ja nicht nur dein Kameraequipment dabei, sondern auch Verpflegung und Kleidung für schlechtes Wetter. Jedes Gramm, das du bei der Kamera sparst, musst du entweder nicht tragen oder du kannst entsprechend mehr Verpflegung mitnehmen.

Street und Alltag: die OM-3

Die OM-3 ist die interessanteste der drei, weil sie sich nicht sauber zwischen die anderen beiden einordnen lässt. Sensor, Prozessor, 1053 AF-Punkte und die komplette KI-Motiverkennung sind identisch mit der OM-1 Mark II. Technisch gehört sie zum Flaggschiff-Niveau. Trotzdem würde ich sie nicht als erste Wahl für Wildlife empfehlen, und genau das macht ihre eigentliche Zielgruppe deutlich.

OM System OM-3 mit Pancake-Objektiv, gespiegelt auf reflektierender Fläche
Warum nicht für Wildlife, obwohl die Technik mithält.

Die OM-3 hat nur einen Kartenslot statt zwei, und die mechanische Serienbildrate liegt bei 6 statt 10 Bildern pro Sekunde. Das reicht für einen einzelnen wichtigen Moment im Feld. Für die Ausfallsicherheit auf einer mehrwöchigen Safari, wo ein Kartenfehler den ganzen Tag kosten kann, ist der fehlende zweite Slot ein echtes Argument für die OM-1 Mark II. Außerdem hat die OM-3 wesentlich weniger frei programmierbare Knöpfe. Mir fehlen insbesondere die beiden Knöpfe neben dem Objektivmount. Wie ich diese verwende, findest du in meinem Artikel “OM-1 Benutzermodi: Mein Setup für ProCapture und Panorama“.

Warum sie trotzdem eine eigene Berechtigung hat.

Das retrogestaltete Gehäuse, angelehnt an die analoge OM-1 aus den 1970ern, ist bewusst unauffälliger als die OM-1 Mark II. Für Street Photography, Reportage im Alltag oder einfach als Kamera, die dich nicht wie einen Profi-Fotografen mit Presseausweis aussehen lässt, ist das ein echter Vorteil. Dazu kommt: Du bekommst die Bildqualität und die Fokusgenauigkeit des Flaggschiffs in einem Gehäuse, das leichter ist als die OM-1 Mark II und näher an der OM-5 Mark II liegt.

Das kreative Wahlrad, ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Nur die OM-3 hat ein eigenes Wahlrad für Bildstile direkt am Gehäuse: MONO für Schwarzweiß-Profile, COLOR für Farbprofile, ART für Art-Filter und CRT für den Color Creator. Weder OM-1 Mark II noch OM-5 Mark II haben das. Für die Street Photography ist das mehr als eine Spielerei. Du wechselst mitten in der Szene per Drehrad zwischen einem kontrastreichen Schwarzweiß-Look und Farbe, ohne den Sucher abzusetzen, ins Menü zu gehen oder den Moment zu verpassen. Gerade wenn du mit dem fertigen Look direkt aus der Kamera arbeitest, statt alles in der Nachbearbeitung zu entscheiden, ist das ein Werkzeug, das zum Tempo der Straße passt.

Die Sonderrolle bei Video.

Die OM-3 kann als einzige der drei Zeitlupenaufnahmen bis 240 Bildern pro Sekunde auch in 4K und C4K aufnehmen, nicht nur in Full HD wie die anderen beiden. Für alle, die neben Fotos auch Videos drehen, ist das ein Detail, das in keiner Spec-Tabelle auffällt, aber im Schnitt einen Unterschied macht.

Die OM-3 ist damit die Kamera für alle, die die Leistungsfähigkeit des Flaggschiffs wollen, aber nicht die Größe, das Gewicht oder den zweiten Kartenslot brauchen. Ein Immer-dabei-Begleiter mit Profi-Innenleben.

Ein Sonderfall: die Bildstabilisierungs-Werte

Was IBIS und Sync IS grundsätzlich bringen und wie viel eine einzelne Stufe in der Praxis wert ist, habe ich in Bildstabilisierung verstehen: Was IBIS und Sync IS wirklich bringen ausführlich erklärt. An dieser Stelle geht es um einen Sonderfall, der beim Vergleich der drei Kameras auffällt: eine Zahl, die auf den ersten Blick gegen die OM-3 spricht. Die OM-1 Mark II wird mit 8,5 Stufen Bildstabilisierung beworben, die OM-3 und die OM-5 Mark II nur mit 6,5 Stufen im Gehäuse und 7,5 Stufen mit Sync IS. Das sieht nach einem deutlichen Rückschritt aus. Ist es aber nicht, zumindest nicht in dem Ausmaß, das die Zahlen suggerieren.

Illustration des In-Body-Bildstabilisators (IBIS) einer OM System Kamera

Der Verband CIPA, der die Messmethode für alle Kamerahersteller einheitlich vorgibt, hat seinen Standard im Januar 2024 verschärft. Die alte Methode maß nur zwei Bewegungsachsen und legte einen großzügigeren Unschärfe-Schwellenwert zugrunde. Die neue Methode misst zusätzlich die Rotation um die Objektivachse und prüft strenger, ob ein Bild wirklich scharf ist. Ich habe das in den offiziellen Pressemitteilungen von OM System nachgeprüft: Die OM-1 Mark II wurde noch nach der alten, zweiachsigen Methode getestet, OM-3 und OM-5 Mark II bereits nach der neuen, strengeren.

Ein bekanntes Beispiel aus einem anderen Kamerasystem zeigt den Effekt deutlich: Nikons Bridgekamera Coolpix P1100 wird mit 4 Stufen Stabilisierung angegeben, ihr technisch identischer Vorgänger P1000 mit 5 Stufen. Beide nutzen dasselbe Stabilisierungssystem. Der einzige Unterschied ist die Messmethode.

Was heißt das für dich? Die OM-3 stabilisiert in der Praxis vermutlich deutlich näher an der OM-1 Mark II, als der reine Zahlenvergleich vermuten lässt. Beweisen kann ich das ohne einen eigenen Vergleichstest unter identischen Bedingungen nicht, aber die technische Erklärung dafür, warum die Zahl allein in die Irre führt, ist eindeutig belegt.

Was alle drei gemeinsam haben

Bei aller Unterscheidung nach Einsatzzweck: In einigen Punkten unterscheiden sich die drei Kameras nicht. Alle drei bieten denselben IP53-Wetterschutz, alle drei beherrschen High Res Shot (bis 80 Megapixel vom Stativ, 50 Megapixel aus der Hand), Live ND und Focus Stacking. Einzig der Live-GND-Filter für Motive mit hohem Kontrast, etwa hellem Himmel über dunklem Vordergrund, fehlt der OM-5 Mark II. Wetterschutz und die Computational-Photography-Funktionen sind also keine Kriterien, um zwischen den Dreien zu wählen. Die Unterschiede liegen dort, wo ich sie oben beschrieben habe: bei AF, Serienbildtempo, Gewicht und Kartenslots.

Meine Empfehlung

Fotografierst du überwiegend Wildlife, Vögel im Flug oder Action, bei der jede Millisekunde zählt, und brauchst du die Ausfallsicherheit von zwei Kartenslots im Feld: die OM-1 Mark II. Ist dir Gewicht auf Wanderungen und Reisen wichtiger als maximale AF-Leistung, und reicht dir für gelegentliche Tierbeobachtung eine solide, aber nicht maximale Ausstattung: die OM-5 Mark II. Willst du die Bildqualität und Fokusgenauigkeit des Flaggschiffs in einem kompakteren, unauffälligeren Gehäuse, ohne zwingend auf den zweiten Kartenslot angewiesen zu sein: die OM-3.

Die Zahlen im Überblick

Falls du die Werte hinter den Empfehlungen noch mal im Detail sehen willst, hier alle Kennzahlen, bei denen sich die drei Kameras unterscheiden. Weggelassen habe ich nur, wo wirklich alle drei identisch sind: den Wetter- und Staubschutz, den alle drei mit IP53 bieten. Wer bis hierhin gelesen hat, weiß aber: Die Tabelle sagt dir nicht, welche Kamera zu dir passt, das steht oben.

OM-1 Mark II, OM-3 und OM-5 Mark II im Größenvergleich nebeneinander im Wald
KategorieOM-1 Mark IIOM-3OM-5 Mark II
PositionierungFlaggschiff für Action/Wildlife/ProfisRetro-Enthusiasten-KameraKompakte Reise-/Outdoor-Kamera
Sensor20,37 MP effektiv, Stacked-Sensor (22,93 Mio. Gesamtpixel)20,37 MP effektiv, gleicher Stacked-Sensor wie OM-1 II20,37 MP effektiv, älterer Standard-Sensor (21,77 Mio. Gesamtpixel)
Sucher (EVF)5,76 Mio. Punkte, Augpunkt 21 mm2,36 Mio. Punkte, Augpunkt 27 mm2,36 Mio. Punkte, Augpunkt 27 mm
Display3,0″ Vari-Angle-Touch, 1,62 Mio. Punkte3,0″ Vari-Angle-Touch, 1,62 Mio. Punkte3,0″ Vari-Angle-Touch, 1,04 Mio. Punkte
AF-Messfelder1053 Punkte1053 Punkte121 Punkte
KI-MotiverkennungJa, Vögel/Tiere/Fahrzeuge/Flugzeuge/Züge u. a.Ja, identisch zur OM-1 IINein, nur Gesichts-/Augenerkennung
ISO-BereichLOW 80, 100 – 102.400LOW 80, 100 – 102.400LOW 64, 100 – 25.600
Serienbilder10 B/s mech. · bis 20 B/s elektr. (AF/AE-C) · bis 50 B/s (SH2) · bis 120 B/s (SH1)6 B/s mech. · bis 20 B/s elektr. · bis 50 B/s (SH2) · bis 120 B/s (SH1)6 B/s mech. · bis 10 B/s elektr. · bis 30 B/s (SH)
Bildstabilisierung (IBIS)*bis 8,5 EV-Stufen, Body und Sync IS (nur Bildmitte)6,5/5,5 EV-Stufen Body (Mitte/Rand) · 7,5/6,5 Sync IS (Mitte/Rand)6,5/5,5 EV-Stufen Body (Mitte/Rand) · 7,5/6,5 Sync IS (Mitte/Rand)
Speicherkarten2× SD (UHS-II)1× SD (UHS-II)1× SD (UHS-II)
Video, normalbis C4K/4K, 60p, H.265, Log: OM-Log400/HLGbis C4K/4K, 60p, H.265, Log: OM-Log400/HLG + OM-Cinema1/2bis C4K/4K, 60p, H.265, Log: OM-Log400 + OM-Cinema1/2
Zeitlupebis 240 fps, nur Full HDbis 240 fps, auch in 4K/C4Kbis 120 fps, nur Full HD
WLANDual-Band 802.11a/b/g/n/ac2,4 GHz 802.11b/g/n2,4 GHz 802.11b/g/n
Bluetooth4.2 BLE4.2 BLE5.2 BLE
KopfhörerbuchseJaJaNein
Maße (B×H×T)134,8 × 91,6 × 72,7 mm139,3 × 88,9 × 45,8 mm125,3 × 85,2 × 52,0 mm
Gewicht (mit Akku/Karte)599 g496 g418 g
AkkuBLX-1, 2280 mAhBLX-1, 2280 mAhBLS-50, 1210 mAh (rund halbe Kapazität)
Computational PhotographyHigh Res Shot (80/50 MP), Live ND, Live GND, Focus StackingHigh Res Shot (80/50 MP), Live ND, Live GND, Focus StackingHigh Res Shot (80/50 MP), Live ND, Focus Stacking, kein Live GND

*Nicht direkt vergleichbar, da nach unterschiedlichen CIPA-Messmethoden ermittelt, siehe Abschnitt “Ein Sonderfall: die Bildstabilisierungs-Werte” oben.

Fazit

Die drei aktuellen OM-System-Kameras teilen sich Sensor-Auflösung, Wetterschutz und die wichtigsten Computational-Photography-Funktionen. Der Unterschied liegt nicht in der Bildqualität, sondern darin, wie viel Fokusgeschwindigkeit, Ausfallsicherheit und Tempo du wirklich brauchst und wie viel Gewicht du dafür in Kauf nehmen willst. Wer das für seine eigene Fotografie ehrlich beantwortet, kommt schneller zur richtigen Kamera als über jede Datenblatt-Tabelle.

Welche der drei nutzt du, oder überlegst du gerade zu wechseln? Schreib mir, was für dich den Ausschlag gibt!

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