Wasservögel in der Stadt fotografieren

Gänse in der Stadt

Im Allgemeinen denkt man in der Stadt nicht unbedingt daran Bilder von Wasservögeln in freier Natur zu machen. Doch ist es gerade im Frühjahr recht einfach hier schöne Bilder zu machen. In den meisten Städten findest Du einen Fluss, ein See oder andere Gewässer in denen auch meisten Wasservögel zugegen sind. Viele versuchen die Vögel vom Ufer aus abzulichten, wenn man sich aber auf das Wasser begibt bekommt man die Vögel aus einer anderen ungewöhnlichen Perspektive zu Gesicht.

Ein Kanu hat auch noch den Vorteil, dass man den Vögeln nicht nur sehr nahe kommen kann sondern sich auch auf deren Augenhöhe befindet.

Allerdings braucht man auch hier ein Objektiv mit langer Brennweite, weil man dennoch den Vögeln nicht zu Nahe kommen kann, weil sie ansonsten ihrem Fluchtinstinkt folgen und wegfliegen.

Ich hatte eine OM-D E-M1 Mark III mit einem M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 mitgenommen und diese Kombination zur Sicherheit in einem Pelicase verstaut. Man weiß schließlich nie ob man vielleicht doch mal kentert und dann das Equipment plötzlich im Wasser liegt. Da diese Kombination schön klein und leicht ist, war es auch kein Problem diese im Kanu mitzuführen und bei Bedarf aus dem verschlossenen Pelicase zu holen.

Wie fotografiere ich am Besten

Von einem Boot aus zu fotografieren ist etwas anderes als an Land. Zunächst einmal ist es wesentlich schwieriger die Perspektive zu ändern, da das Manövrieren schwer ist. Außerdem ist das Boot eigentlich immer in Bewegung, auch wenn man nicht fährt.

Deshalb ist es am besten wenn Du Dich den Tieren nur sehr langsam näherst und schon sehr frühzeitig aufhörst zu paddeln. Während sich Dein Boot den Vögeln langsam nähert hast Du genügend Zeit bereits Bilder zu machen.

Da sich das Bild ständig bewegt ist es dabei schwer die Kamera ruhig zu halten. Da hilft natürlich die Bildstabilisierung der E-M1 Mark III enorm. Sollte Deine Kamera keine Bildstabilisierung haben, dann empfehle ich eine kurze Belichtungszeit einzustellen.

Ich selbst arbeite in diesen Fällen mit Blendenpriorität, weil ich sicherstellen will, dass der Hintergrund unscharf wird und der Vogel so besser zu Geltung kommt. Bei der Gestaltung der Bilder achte ich darauf möglichst nahe an der Wasseroberfläche zu fotografieren, dass bringt den Betrachter näher and die Vögel heran, weil man das Gefühl hat auf Augenhöhe der Tiere zu stehen. Eine Perspektive, die normalerweise nicht erlebt werden kann.

Das Wichtigste neben den Einstellungen und Perspektiven ist allerdings, dass man viel ausprobiert und experimentiert, wie man die Bilder am besten macht. Die Theorie ist das eine die Praxis aber etwas anderes und ohne Fehler zu machen lernt man nichts dazu. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Ein Kurztrip zu den Großen Fünf / Teil 2

Botswana Moreni Game Resort

Vom Hwange Nationalpark in Zimbabwe ging es mit. dem Flugzeug zurück an die Viktoria Wasserfälle und von dort aus nach Kasane in Botswana. Bevor wir nach Botswana flogen war der Pilot so freundlich eine Runde über der Viktoria Wasserfällen zu drehen. Ein sehr beeindruckender Anblick, auch wenn im November der Wasserstand nicht sehr hoch ist. Von Kasane sind wir in das Moreni Game Ressort geflogen. Dort hatte ich die Ehre im Camp Mombo von Wilderness Safaris übernachten zu dürfen. Hier wird man mit einem liebevollen Bild aus Kaffeebohnen auf der Bettdecke begrüßt. Da fühlt man sich gleich sehr willkommen.

Wie bereits in Zimbabwe haben wir aber nicht viel Zeit verbracht um unser Unterkunft kennenzulernen, sondern sind gleich auf einen Game Drive gefahren. Das Okavango Delta ist noch wesentlich beeindruckender als der Hwange Nationalpark in Zimbabwe. Nicht nur was die Tiervielfalt angeht sondern auch landschaftlich. Da wir zum Beginn der Regenzeit unterwegs waren, hatten wir Glück und sahen die ein oder andere beeindruckende Wolkenformation. Bei dem Bild unten hatten wir sogar die Hoffnung, dass sich ein Gewitter zusammenbraut und ich mit Live Composite einige Blitze aufnehmen kann. Diese Hoffnung erfüllte sich dann allerdings nicht.

Trotz der beeindruckenden Landschaft war unser gesamtes Augenmerk natürlich auf die Tiere gerichtet. Nach kurzer Zeit trafen wir auf eine Löwenfamilie die gerade ein Zebra erlegt hatten. Leider zu spät um die Jagd selbst zu beobachten, aber dennoch hoch spannend wie die Hierarchien in der Familie verteilt sind und wie sich die einzelnen Tiere verhielten.

Löwe beim Zebra Lunch

Die Familie hatte auch Nachwuchs der ziemlich unbeholfen am Zebra knabberte und versuchte sich ein Stück zu sichern. Hier haben wir beinahe eine Stunde verbracht und die Zeit verging wie im Fluge. Kann mir nichts Spannenders vorstellen, als die Natur zu beobachten. Einiger meiner Freunde fragten, ob ich mich nicht ekelte, aber wenn man sich in der Wildnis befindet und Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet ist das mehr als normal. Im Gegenteil, es war spannend zu beobachten.

Nachdem wir uns satt gesehen hatte sind wir weiter auf Suchfahrt gegangen, um weitere Tiere zu finden. Wie gesagt, wir waren in Botswana Anfang der Regenzeit und deshalb war im Okavango Delta beinahe kein Wasser. Die wenigen Wasserreste waren sehr begehrt nicht nur bei den Wasserbewohnern, sondern natürlich auch bei deren Fressfeinden, den Eisvögel. Einer meiner Lieblingstieren in Afrika. Bisher kannte ich nur den blauen Eisvogel, der in Europa vorkommt. In Afrika habe ich aber die Eisvogelgattung als solches lieben gelernt und an den Stellen, an denen die Fische sozusagen in einer Pfütze gefangen sind, fand man diese Tiergattung natürlich sehr einfach und konnte ihr verhalten sehr gut beobachten.

Pied Kingfisher

Die Artenvielfalt der Vögel ist im Okavango Delta natürlich phänomenal und ein hervorragendes Gebiet um eine meiner Lieblingsfunktionen von Olympus OM-D Kameras zu verwenden. Pro Capture hilft natürlich enorm um genau den richtigen Moment beim Starten von Vögeln abzupassen. Einer der schönsten Vögelarten , neben den Eisvögeln, sind in meiner Augen die Bienenfresser.

Startender Bienenfresser

Ein Kurztrip zu den Großen Fünf / Teil 1

Zimbabwe Hwange Nationalpark

Wenn man gerne fotografiert ist eine Safari in Afrika, auch wenn man normalerweise sich nicht auf Tierfotografie spezialisiert hat, immer eine interessante Herausforderung. Kommt dann noch dazu, dass man von Wilderness Safaris eingeladen wird, ist das eine Gelegenheit, die man schlecht verstreichen lassen kann. Also bin ich im Herbst 2017 für 4 Tage nach Afrika geflogen um 2 Tage in Zimbabwe und 2 Tage in Botswana zu verbringen. Die Reise ging von Hamburg über Frankfurt und Johannesburg zu den Viktoria Wasserfällen. Dort angekommen wurden wir von Wilderness Safaris herzlich in Empfang genommen.

Propellermaschine für 12 Passagiere

Von den Viktoria Wasserfällen geht es mit einer kleinen Propellermaschine Cessna C208 mit 12 Sitzplätzen von Wilderness Air in den Busch. Gegenüber einer großen Verkehrsmaschine hat man darin ein viel direkteres Flugerlebnis. Aber nicht nur das Flugerlebnis ist gegenüber großen Verkehrsmaschinen ein anderes, sondern auch das Platzangebot. Dies bedeutet auch, dass das Gesamtgewicht für das Gepäck 8kg beträgt. Wenn man eine gesamte Fotoausrüstung mit sich trägt ist das eine Herausforderung. Glücklicherweise sind die Micro Four Thirds Kameras von Olympus klein und leicht. Kaum gelandet geht es auch gleich auf einen sogenannten Game Drive, d.h. mit einem geländetauglichen Fahrzeug auf Fahrt um die Tiere und die Landschaft zu erkunden.

Sonnenuntergang in Afrika

Unser erstes Ziel war Linkwasha im Hwange Nationalpark in Zimbabwe. Der neben einer artenreichen Tierwelt auch atemberaubende Landschaften bietet. Nicht lange nach der Landung, wenn ich mich recht erinnere waren es nicht mehr als 10 Minuten sahen wir die ersten Elefanten und fuhren weiter an eine sogenannte Pan (so werden dort die Wasserstellen genannt, weil sie eine Pfanne ähnlich sind) um mehrere Elefantenherden beim Trinken zu beobachten. Ein unvergessliches Erlebnis, vor allem wegen des Lichtes das gegenüber unseren Sphären irgendwie anders ist.

Elefantenherde auf dem Weg zur Wasserstelle

Wenn man sich in einem Camp befindet, ist der Tagesablauf voll auf die Game Drives ausgerichtet. Da die Tiere in der Mittagssonne nicht aktiv sind steht man vor Sonnenaufgang auf, um in den kühlen Morgenstunden die Aktivitäten der Tiere zu beobachten. Macht über Mittag eine Siesta und geht ca. 2 Stunden vor Sonnenuntergang wieder auf Game Drive um die kühlen Abendstunden wieder zu nutzen um die Tiere zu beobachten. Neben den Game Drives habe ich am meisten genossen von der restlichen Welt abgeschnitten zu sein, weder telefonisch, noch über mail oder andere modernen Kommunikationsmittel ist man im Bush erreichbar.

Eine Reise zu den Eisbären

Bevor ich zu meiner Reise nach Svalbard aufgebrochen bin, war der  nördlichste Punkt den, ich je besucht hatte, Island. Entsprechend aufgeregt war ich, bevor es losging: Hatte ich die richtige Kleidung für die Reise in die Kälte? Welches Kameraequipment sollte ich mitnehmen, um während der Reise gut Bilder machen zu können? Schließlich reist man nicht alle Tage an einen Ort an dem man von der Außenwelt abgeschnitten ist. Polarquest bietet Reisen, bei denen man die Arktis rund um Svalbard mit einem Schiff, in meinem Fall die Quest, erkundet. Ist man erst einmal unterwegs hat, man keine Möglichkeit mehr, sich Equipment oder Kleidung, die man vergessen hat, schnell im Laden um die Ecke zu besorgen. Ich entschloss mich, aufgrund ihrer Wetterbeständigkeit die E-M1X mitsamt der wichtigsten M.Zuiko Pro Objektive mitzunehmen. Ein M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 PRO für Landschaftsaufnahmen, das M.Zuiko Digital ED 12-100mm F4 Pro für Standard Bilder und die beiden langen Brennweiten M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 PRO und M.Zuiko Digital ED 300mm F4 IS PRO für Tieraufnahmen waren meine Wahl – und als Reserve für den Fall, dass die Tiere doch weiter entfernt sein sollten als erwartet die beiden Telekonverter MC-14 und MC-20. Damit war ich gut gerüstet, und da ich mit dem Equipment unter der Handgepäcksgewichtsgrenze von 8kg war, konnte ich sogar noch ein M.Zuiko Digtal ED 8mm F1.8 für Specialeffekte mitnehmen.

Walross auf einer einsamen Eisscholle
Einsames Walross

So gerüstet ging ich auf die Reise. Von Hamburg über Oslo nach Longyearbyen führte der Flug, und bevor wir „eingeschifft“ wurden, bekamen wir noch eine Sicherheitseinweisung von Adam, dem Expeditionsleiter. Beeindruckt von der professionellen Einweisung, freute ich mich schon auf die Quest zu gehen, aber weit gefehlt! Das Schiff lang nicht längsseits am Kay wie erwartet, sondern vor der Küste, und wir wurden mit Zodiaks hingebracht. Zodiaks sind kleine, stark motorisierte, Schlauchboote, die auch gerne wegen ihrer Wendigkeit und Stabilität vom Militär verwendet werden, um von großen Schiffen anzulanden. Kaum auf dem Schiff angekommen, durften wir gleich auch noch eine Schiffsevakuierungsübung absolvieren, um für den Notfall gerüstet zu sein. Dann ging es endlich los.

Zwei Möven

Allerdings nicht wie erwartet Richtung Norden, sondern des Windes wegen Richtung Süden. In der Arktis wird das Wetter nämlich weder nach Sonne, Regen oder Schnee noch nach Temperatur, sondern nach Windstärke beurteilt, da diese nicht nur die Rauigkeit der See, sondern auch die gefühlte Temperatur beeinflusst. Das bedeutet: Je weniger Wind desto besser. Dennoch waren viele der Teilnehmer zunächst einmal enttäuscht, weil die höchste Wahrscheinlichkeit, einen Eisbären zu Gesicht zu bekommen, im Norden ist – dort, wo das Packeis ist. Doch die Enttäuschung legte sich sehr rasch, als wir schon nach wenigen Stunden die Durchsage hörten, dass wir uns doch bitte für das erste „Outing“ bereitmachen sollten, weil ein Eisbär gesichtet wurde. Kaum waren wir in den Zodiaks, ging es auch schon Richtung Festland, um dem Eisbären näher zu kommen. Doch wo war der Eisbär? Die Guides (für 50 Passagiere waren 5 erfahrene Guides an Board) versuchten uns zu beschreiben wo wir schauen sollten, doch für einen Ungeübten ist es gar nicht so einfach ein, weißes Tier auf schneeweißem Untergrund zu erkennen. Doch schließlich waren wir erfolgreich, und es stellte sich heraus, dass meine Entscheidung die beiden Telekonverter MC-14 und MC-20 mitzunehmen, eine weise Entscheidung war, denn die geschätzte Entfernung zum Eisbären war ca. 1-2 km ohne eine Chance näher zu kommen. Mit dem 300mm F4 Pro Objektiv und dem MC-20 konnte man noch so eben den Eisbären auf den Bildern erkennen, dennoch war es extrem schwierig, scharfe Bilder aufzunehmen, schließlich befanden wir und auf einem kleinen Schlauchboot, das immer in Bewegung war, und die Kombination 300mm F4 mit MC-20 ergibt einen äquivalenten Bildwinkel zu einem Kleinbildobjektiv 1200mm, und jede Bewegung wurde entsprechend verstärkt. Glücklicherweise hat das 300mm F4 eine eingebaute Bildstabilisierung, die perfekt mit der eingebauten Bildstabilisierung der E-M1X im SyncIS mode zusammenarbeitet.  Nur deshalb konnte ich mit einer solch langen Brennweite überhaupt erst den Bildausschnitt wählen und scharfe Bilder machen. Dennoch gelangen mir an diesem Tag keine zufriedenstellenden Bilder, da der Eisbär einfach zu weit entfernt war. Trotz der Aufregung, einen Eisbären in seiner natürlichen Umgebung gesehen zu haben, war ich enttäuscht, kein Bild bekommen zu haben (oder: diese Begegnung nicht in einem Bild festgehalten zu haben). Doch wieder hielt die Enttäuschung nur kurze Zeit an, denn ein Guide meldete zwei Polarfüchse, und kurze Zeit später hatte ich die perfekte Aufnahme im Kasten. Wieder dank der Kombination aus 300mm F4 IS PRO Objektiv, Telekonverter und der perfekten Zusammenarbeit von Gehäuse und Objektive Bildstabilisierung. Ein Stativ in einem Zodiak zu verwenden? Unmöglich! Kein Platz und nutzlos, da sich das Boot sowieso ständig bewegt. (die letzten beiden Sätze würde ich je nachdem an wen Du Dich wendest vom Stil her etwas umformulieren; z.B.: Unter den gegebenen Bedingungen im  Zodiac hätte kein Stativ zum Einsatz kommen können).

Polarfüchse

Die Entscheidung, nach Süden zu fahren stellte sich um Nachhinein als wahrer Glücksfall heraus, denn das Wetter war herausragend – und dass nicht nur, weil wir beinahe keinen Wind hatten, sondern auch, weil wir den größten Teil unserer Reise Sonne genießen konnten, und die scheint so hoch im Norden im Mai bereits 24 Stunden. Was für ein Glück, denn am dritten Tag, wie hatten bereits unser morgendliches und nachmittägliches Outing hinter uns, kam um 22:30 Uhr eine Durchsage, wir mögen uns für ein weiteres Outing vorbereiten, da ein Eisbär nahe der Eiskante entdeckt wurde. An jedem anderen Ort der Erde wäre an Fotografieren nicht mehr zu denken gewesen aber hier im Norden im Mai war es noch taghell. Also zogen wir uns noch einmal warme Kleidung an und stiegen erneut in das Zodiac. Dieses Mal war es auch kein Problem, den Eisbären zu entdecken, denn erstens war er nur ca. 500m entfernt und zweitens hatten wir ja in den Tagen zuvor genug Zeit zum Üben. Als wir zwei Stunden später zurück an Bord der Quest waren, hatte ich auch mehr als zufriedenstellende Bilder eines Eisbären in seiner natürlichen Umgebung im Gepäck.

Polarbear in front of a Glacier
Polarbear

Ich will aber nicht den Eindruck vermitteln, dass Eisbären das einzige attraktive Fotoobjekt in der Arktis sind. Nein während meiner Reise lernte ich verstehen, wieso „Birders“ – also Vogelfotografen – Eiderenten so schön finden und verliebte mich in die Krabbentaucher. Aber auch Walrosse, Seehunde und vor allem die einzigartige Landschaft in der Kombination mit einem außergewöhnlichen Licht, dass man so bei uns in südlicheren Gefilden nicht kennt, ließen mein Fotografenherz höher schlagen. Ich war dann auch traurig als die Reise nach 8 Tagen in Longyearbyen endete. Im Nachhinein war meine Sorge um Kleidung und Equipment grundlos, weil alles was ich dabei hatte war genau richtig). Die langen Brennweiten in Kombination mit den Telekonvertern waren perfekt zum Fotografieren der Tierwelt die kürzeren Brennweiten kamen zum Einsatz, als es darum ging, die faszinierende Landschaft abzulichten.

Eiderente in der Mitternachtssonne
Eiderente in der Mitternachtssonne

Danke an Polarquest und Olympus für die Möglichkeit diese schöne Erfahrung zu machen.  Zum Abschluss noch ein Wort zu den Eisbären, die als Symbol für den Klimawandel stehen und deren Lebensraum stark gefährdet ist. Wir waren in der glücklichen Lage, Nikita Ovsyanikov als Guide an Board der Quest zu haben, und ich kam in den Genuss, mit ihm über die Zukunft der Eisbären zu diskutieren. Nikita ist guter Dinge, dass die Eisbären die Erderwärmung überstehen werden, denn das konnten sie in der Vergangenheit bereits 5 Mal bewerkstelligen. Allerdings waren sie in den vergangenen Wärmeperioden immer vom Menschen ungestört, und genau darin liegt das größte Problem, denn in vielen Ländern ist es immer noch erlaubt, Eisbären zu erschießen und das obwohl die Population inzwischen eine kritische Masse erreicht hat. Für alle die an der Thematik interessiert sind empfehle ich GLOBAL FRAUD AROUND POLAR BEARS.

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