USB-RAW Processing in OM Workspace sinnvoll?

OM Workspace ist eine RAW Datenentwickler der jeder Besitzer eine Olympus / OM System Systemkamera kostenlos herunterladen und verwenden kann. Da es sich um die Haus eigene Software handelt, die bei jeder Produktvorstellung aktualisiert wird, ist es jeweils der ersten und oft auch für einige Zeit der einzige RAW Datenentwickler der es ermöglicht mit RAW Daten zu arbeiten. Neben der Möglichkeit den Prozessor deines Rechners zum Berechnen der RAW Daten zu verwenden, gibt es bei OM Workspace schon seit einiger Zeit die Möglichkeit auch den Prozessor der Kamera zum Entwickeln der RAW Daten zu verwenden. In den sozialen Netzwerken und den einschlägigen Foren wird heftig diskutiert, ob und wann es Sinn macht den Kameraprozessor zum Entwickeln der RAW Dateien zu verwenden und wann nicht. Ich will hier versuchen ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Bild einer OM-1

Was ist USB-RAW Processing in OM Workspace?

Ein Prozessor in einer Kamera hat andere Aufgaben als ein Prozessor in einem Computer. Deshalb sind diese vom Konzept und Aufbau sehr unterschiedlich. Ein Kameraprozessor ist sehr auf die Aufgaben die in einer Kamera anfallen optimiert. Die Bedienung der Kamera muss zu jeder Zeit möglich sein. Die Funktion einer Kamera muss möglichst ohne Verzögerung gewährleistet sein. Deshalb haben Kameraprozessoren spezielle Regionen, die ausschließlich für Bildverarbeitung zuständig sind. Deshalb kann ein Kameraprozessor die Bildverarbeitung schneller abarbeiten als ein Prozessor in einem Computer der auf generelle Aufgaben optimiert ist. Aus diesem Grund hat OM Workspace die Möglichkeit den Prozessor der Kamera zum Entwickeln der Bilddaten zu verwenden.

Wie kann ich USB-RAW Processing verwenden?

Damit du USB-RAW Processing in OM Workspace verwenden kannst musst du zum Einen Olympus Workspace installiert haben und zum Anderen eine Kamera (kompatible Kameras sind: E-M1 Mark III; E-M1 Mark II, E-M1X und die OM-1) über USB an deinem Rechner angeschlossen und eingeschaltet haben. Dabei ist es wichtig, dass du die Kamera anschließt, mit der du auch die Bilder aufgenommen hast. Wichtig ist, dass du die Kamera im Modus “RAW/Control” betreibst, ansonsten ist die Software nicht in der Lage USB-RAW Processing anzubieten. Außerdem solltest du darauf achten, dass die Kamera direkt an den Computer angeschlossen ist und du keinen USB Hub verwendest.

Nachdem du die Software gestartet hast kannst du nun in der Software entweder in der Menüleiste USB-RAW Processing aktivieren.

Bildschirmfoto wo sich USB-RAW Prozessing in OM workspace aktivieren lässt

Oder für den Fall, dass du USB-RAW Processing ausschließlich verwenden willst in, dies OM Workspace in den Optionen mitteilen.

Bildschrimbild der Optionen in OM Workspace

Hast du dass alles gemacht verwendet die Software den Kameraprozessor um die Bilder zu entwickeln.

Wann macht es Sinn USB-RAW Processing zu verwenden und wann nicht?

Im FalleHast Du einen Rechner der neusten Version von Apple die von Rechnerleistung nur so strotzen? Dann mach USB-RAW processing nur Sinn wenn Du dieselbe Bildqualität wie aus der Kamera bekommen willst. In allen andere Szenarien, wird das Entwickeln mit dem Kamerasensor schneller vonstattengehen als mit dem Prozessor deines Computers. Ich habe ein Macbook Pro aus dem Jahre 2018. Das Entwickeln mit dem Kameraprozessor ist 10x schneller als mit dem Intel Prozessor. Wenn du selbst einschätzen willst ob es bei dir Sinn macht oder nicht, kannst Du einen einfachen Test. Freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen in den Kommentaren mit mir teilt.

OM-D E-M1 Mark III / OM-1 Firmware aktualisieren

Von Zeit zu Zeit werden bei Kamera entweder Fehler behoben oder neue Funktionen hinzugefügt. In beiden Fällen geschieht dies über die Aktualisierung der Firmware. Bei Kameras von OM Digitalsolutions geht das entweder mit Hilfe von OM Workspace oder mobil über OI.Share mit dem Smartphone. Ich will euch hier zeigen wie es mit OI.Share funktioniert. Die Aktualisierung mit OI.Share funktioniert im Moment mit der E-M1 Mark III oder OM-1. Alle anderen Kameras kannst Du nur mit OM Workspace aktualisieren.

Firmware Aktualisierung mit OI.Share

Voraussetzung für die Installation mit OI.Share ist, dass du die Kamera bereits mit OI.Share gepaart hast und an der E-M1 Mark III oder OM-1 das WLAN aktiviert hast. Sollte das der Fall sein, kannst Du oben rechst das Zahnrad drücken um zu den Einstellungen zu gelangen.

In den Einstellungen findet Du einen Eintrag der mit Kameramanagement bezeichnet ist

Klickst du darauf öffnet sich entsprechend das Kameramanagement, in dem du neben Informationen über die Kamera, die Einstellungen der Kamera speichern oder eben die Firmware aktualisieren kannst. Die Aktualisierung findest Du unter “Firmware aktualisieren”.

Die sich öffnende Datei, zeigt Dir an welche Firmware sich auf der Kamera und dem angeschlossenen Objektiv befindet. Drückst Du “Firmware überprüfen” fragt die Software auf dem Server in Japan nach welche Firmware aktuell ist.

Sollte es eine neuere Firmware geben wir diese in dem Fenster angezeigt und darunter gibt es eine Schaltfläche zum aktualisieren der Kamera.

Folgen den Anweisungen auf dem Bildschirm um die Aktualisierung der Firmware auf der Kamera zu beenden.

Dabei sind folgende Punkte wichtig.

  1. Beachte, dass der Akku deiner Kamera mindesten 50% Ladung hat. Weniger sollten es auf keinen Fall sein. Besser ist es wenn er vollständig geladen ist.
  2. Stelle sicher, dass während die Firmware aktualisiert wird die Stromversorgung nicht unterbrochen wird. Das ist ganz wichtig. Sollte sie nämlich zu einem ungünstigen Zeitpunkt unterbrochen werden, dann ist auf der Kamera in schlimmsten Fall keine Firmware. Die Kamera nicht mehr gestartet werden. Dann muss die Kamera in den Service geschickt werden.
  3. Beachte unbedingt alle Hinweiser von OI.share. Während die Firmware aktualisiert wird, werden auch deine Einstellungen die auf der Kamera sind zwischen gespeichert. Wenn Du nicht alle Punkte während der Aktualisierung befolgst kann es sein, dass diese verloren gehen.

Auf dieselbe Art und Weise kann auch die Firmware angeschlossener Objektive aktualisiert werden.

Firmware Aktualisierung mit OM Workspace

Die Aktualisierung der Firmware mit OI.Share ist eine tolle Sache. Hiermit kannst du unterwegs ohne Computer, die Firmware auf den neuesten Stand zu bekommen. Allerdings wird das im Moment nur von der E-M1 Mark III und der OM-1 unterstützt. Wenn du zu Hause bist ist eine Aktualisierung der Firmware auch über OM Workspace möglich. Hierzu musst Du zunächst Deine Kamera über das mitgelieferte USB Kabel an den Rechner anschließen und einschalten. Sobald du die Kamera eingeschaltet hast, zeigt die Kamera einen Dialog an. Hier kannst Du einstellen wie die Kamera mit dem Rechner angesprochen werden soll. Zum Aktualisieren der Software musst du “Speicher” auswählen und mit “OK” bestätigen.

In OM Workspace findest du im Menü unter “Kamera” den Punkt “Update” den du zum Aktualisieren der Firmware auswählen musst. Hast du das gemacht, startet der Kamera Updater. Jetzt ist der Ablauf sehr ähnlich wie bei OI.share.

Der Kamera Updater zeigt Euch an ob es eine neue Firmware Version gibt. Zum Aktualisieren deiner Kamera / deines Objektives, wählst du einfach das entsprechende Produkt aus und drückst auf aktualisieren. Auch hier solltest Du den Anweisungen auf deinem Bildschirm genau folgen. Drücke erst auf “Weiter” nachdem du das große “OK” auf der Kamera gesehen und die Kamera einmal aus und wieder eingeschaltet hast.

Besitzt du eine E-M1 Mark III, E-M1X oder OM-1 speichert OM Workspace deine Kameraeinstellungen. Bei älteren Kameras ist das leider nicht möglich.

Tipps für Apple Anwender

Im Falle, dass ihr einen Apple Rechner zum Aktualisieren der Firmware verwendet, kann es sein, dass ihr verschiedene Fehlermeldungen bekommt. Die Ursache dieser Fehlermeldungen sind meistens in drei Dingen begründet.

  1. Ihr verwendet ein USB-C Kabel oder einen USB-A auf USB-C Adapter der die Daten nicht richtig überträgt. Achtet darauf, dass ihr wenn möglich das Originalkabel, welches eurer Kamera beiliegt verwendet.
  2. Ihr have die Kamera über einen Hub angeschlossen. Bitte sorgt dafür, dass die Kamera direkt an eurem Rechner angeschlossen ist.
  3. Die Sicherheitseinstellungen im Betriebssystem sind für OM Workspace nicht genügend freigeschaltet. Wenn ihr alle Rechte richtig vergeben habt und dennoch Probleme habt, überprüft die in den Systemeinstellungen. Eventuell verhindern Einstellungen der Firewall, dass die Software mit dem Firmware Server zu kommunizieren.

Fokus Stacking und Fokus Braketing

Normalerweise versucht man in der Fotografie ein Objekt mit Hilfe möglichst kleinem Schärfebereich von Hintergrund zu separieren. Dies hilft dabei den Blick des Betrachters. auf den wichtigen Teil des Bildes zu lenken. Es gibt aber Situationen in denen die Schärfentiefe zu klein ist und erweitert werden muss. Das ist meistens dann notwendig wenn man Makros macht uns sehr nahe am Objekt ist. Hierzu stellen viele Kameras von OM Digital Solutions das Fokus Stacking und das Fokus Bracketing bereit. Wie diese beiden Funktionen funktionieren und was sie unterscheiden will ich Euch hier aufzeigen.

Die Unterschiede zwischen Fokus Staking und Fokus Bracketing

Wenn Du Kameras der OM-D Reihe verwendest unterscheiden sich Fokus Bracketing von Fokus Stacking prinzipiell in zwei Punkten.

  1. Beim Fokus Stacking können maximal 15 Bilder gemacht werden. Bei Fokus Brackting können je nach Kamera bis zu 999 Bilder gemacht werden.
  2. Fokus Stacking liefert nach der Aufnahme eine JPEG Datei, die aus den verschiedenen Bildern zusammengesetzt ist. Zusätzlich bekommst Du noch die Einzelaufnahmen in RAW / JEPG. Fokus Bracketing dagegen liefert keine zusammengesetzte Datei sondern “nur” die einzelnen Bilder im eingestellten Format. Diese Bilder kannst du im Nachhinein mit Software zusammenfügen.

Mit beiden Methoden kannst du die Schärfentiefe deiner Bilder vergrößern. Focus stacking ist dabei einfacher zu handhaben. Das Ergebnis ist direkt nach der Aufnahme vorhanden. Die Kamera kann bereits vor der Aufnahme anzeigen wieviel vom Bild, durch das Zusammenfügen, verloren geht. Fokus Bracketing dagegen ist dann sinnvoll wenn die Anzahl der Bilder, die beim Fokus Stacking verfügbar sind, nicht ausreichen.

Zu guter Letzt ist noch wichtig zu wissen, dass Fokus Bracketing mit allen Micro Four Thirds Objektiven, die Autofokus unterstützen, verwendbar ist. Bei Fokus Stacking aber nur kompatible Objektive verwendet werden können. Welche dass sind, hängt von der Kamera, die ihr verwendet ab. Dies wird bei der Vorstellung neuer Objektive auch immer wieder angepasst. Deshalb schaut Ihr am besten auf den Webseiten von OM Digitalsolutions nach.

Die Einstellungen für Fokus Stacking

Im “Aufnahmemenü 2” gibt es den Eintrag “Belichtungsreihe”. Wähle es aus und navigiere zu “Focus BKT” und öffne das Menü in dem du die Kreuztaste nach rechts drückst.

In dem du hier Fokus Stacking ein oder aus machst, kannst du hier auswählen ob du “nur” Fokus Bracketing verwenden willst, oder die Bilder die aufgenommen wurden gleich in der Kamera zusammensetzen werden sollen.

Die Anzahl der von dir gewünschten Aufnahmen kannst du über “Anzahl der Aufnahmen” wählen. Hast du dich dafür entschieden die Bilder bereits in der Kamera zusammensetzen zu lassen, sind hier maximal 15 Bilder möglich.

Desweiteren kannst du mit “Fokusunterschied” wählen wie groß der Fokusabstand zwischen den Bilder sein soll.

Welchen Wert du hier einstellen musst hängt von Abstand von Objekt, Blende und Brennweite ab. Deshalb kann man auch nicht pauschal sagen welcher Wert hier der beste ist. Deshalb empfehle ich dir mit der Standardeinstellung 5 zu starten. Ändere nur dann etwas wenn du siehst das im finalen Bild etwas nicht passt. Als Anhaltspunkt habe ich mal die Abstände der Fokuspunkte für den Fall ermittelt, dass du mit dem M.Zuiko Digital ED 60mm F2.8 Macro an der Naheinstellungsgrenze, mit offener Blende F2.8, fotografierst.

SchrittgrößeFokusabstand auf Objektebene
10.2 cm
20.3 cm
30.5 cm
40.7 cm
50.8 cm
61 cm
71.1 cm
81.3 cm
91.4 cm
101.5 cm

Solltest zu einen externen Blitz verwenden ist es sinnvoll die Blitzladezeit entsprechend einzustellen. Das verhindert, dass die Kamera eine neue Aufnahme macht obwohl der Blitz noch nicht wieder geladen ist.

Achtung:
Da Fokus Stacking den elektronischen Verschluss verwendet, ist in den Standardeinstellungen der Biltz deaktiviert. Wenn Du diesen verwenden willst musst Du Ihn zunächst im “Aufnahmemenü 2” unter “Anti-Schock/Lautlos” aktivieren.

Zum Abschluss noch eine kleine Animation von Bildern die mit unterschiedlichen Schärfeeinstellungen aufgenommen wurden.

Nach dem Zusammensetzen der einzelnen Bildern sieht das Endergebniss dann so aus. Die Schärfentiefe ist gegenüber einem einzelnen Bild erheblich vergrößert.

Endergebnis eines Bildes welches mit Fokus Stacking erstellt wurde.
Aus 15 Einzelbildern zusammengesetztes Bild

Wenn ihr Anregungen oder Kritik habt freue ich mich über einen konstuktiven Kommentar.

AF Punkte personalisieren

Sowohl die E-M1X als auch die E-M1 Mark III bringen von Hause aus bereits viele voreingestellte AF Punkt Layouts mit, die man in vielen Situationen sehr gut ein setzen kann. Es gibt allerdings Situationen in denen man die Trefferquote des Autofokus erheblich verbessern kann, in dem man individualisierte AF Punkte verwendet. Die beiden Kameras bringen deshalb die Möglichkeit die AF Punkte stark zu individualisieren. Du kannst sie folgendermaßen einstellen.

1 Im Zahnrad Menü under A2 “Feldmodus-Einstellung” auswählen und mit den Kreuztasten nach rechts in das Menü gehen.

2 Hier kannst Du bis zu vier verschiedene personalisierte Voreinstellungen vornehmen und abspeichern.

3 Damit Du die Voreinstellung auswählen kannst musst Du dies noch unter “Mode-Einstellungen” aktivieren.

Hier auch noch ein kleinen Film in dem ich die Einstellungen auch noch einmal Schritt für Schritt vornehme.

Olympus PEN E-P7 und OM-D E-M10 Mark IV kompatibel mit Profoto O-TTL remote?

Silberne Olympus PEN E-P7 liegend

Der schwedische Blitzhersteller Profoto gehört zu einer der renommiertesten in der Welt. Ihre Studioblitzsysteme sind hochwertig, sehr zuverlässig und können kabellos gesteuert werden. Mit Air Remote TTL gibt es eine Blitzfernsteuerung die auch über TTL die Lichtmenge für Studioblitzanlagen steuern kann. Dies macht die Studiofotografie wesentlich einfacher als in früheren Zeiten und beschleunigt Abläufe im Studio. Außerdem wird es auch einfacher Studioblitzsysteme zu bedienen.

Offiiziell kompatible Produkte

Auf der Profoto Website sind folgende Olympus Kameras

  • E-M1X
  • E-M1 Mark III
  • E-M1 Mark II
  • E-M1
  • E-M5 Mark III
  • E-M5 Mark II
  • PEN-F

Wie du siehst handelt es sich hierbei nur um die hochwertigen Kameras, die als Zeilgruppe professionelle Fotografen im Sinn haben. Diese Kameras werden von denjenigen gekauft, die sehr an der Fotografie interessiert sind. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass diese Kameras auch im Studio eingesetzt werden.

Was ist mit der PEN E-P7 und der OM-D E-M10 Mark IV

Vor einiger Zeit hat Olympus ein eigenes System zum fern auslösen ihrer Systemblitze veröffentlicht, das über Funk auch eine TTL Steuerung anbietet. Die PEN E-P7 und die OMD E-M10 Mark IV sind die ersten Einsteigerkameras die dieses System unterstützen. Die Grundvoraussetzungen für dieses System sind sicherlich ähnlich zu dem von Profoto., deshalb habe ich es einfach einmal ausprobiert. Air Remote TTL-O auf die Kamera gesteckt und auf TTL gestellt. Blitz eingeschaltet und auf volle Leistung gestellt. Kamera auf eine weiße Wand gerichtet und ausgelöst. Siehe da, die Leistung des Blitzes ist automatisch reduziert und die weiße Wand neutral grau dargestellt. Scheint also das die beiden Kameras mit dem Air Remote TTL-O zusammenarbeiten würde.

Sind die beiden Kameras nun kompatibel?

Nein sind sie nicht. Solange die Kameras nicht offiziell auf der Profoto Webseite als kompatible aufgeführt werden, sind sie auch nicht kompatible. Es kann nämlich sein, dass jederzeit die Zusammenarbeit mit dem Air Remote TTL-O nicht mehr funktioniert. Zum Beispiel dann wenn eine Firmware aktualisiert wird. Dabei kann es sein, dass die Kommunikation mit dem Air Remote TTL-O verändert wird. Dann kannst du als Anwender dich nicht darauf berufen, dass die Kamera funktionieren muss. Außerdem deckt der kurze Test den ich gemacht habe sicherlich nicht die Funktionen ab, die abgedeckt werden müssen um kompatible zu sein. So könnte es zum Beispiel sein, dass der Highspeed Sync Modus nicht funktioniert oder der Blitz nicht zu 100% synchron ausgelöst wird. Deshalb rate ich dir hier nicht den Air Remote TTL-O zu kaufen, wenn du eine PEN E-P7 oder eine OM-D E-M10 Mark IV besitzt. Solltest diesen aber sowieso schon haben um diesen mit einer der kompatiblen Kameras zu einsetzen, spricht aber nichts dagegen wenn Du diesen auf mal mit der PEN E-P7 oder OM-D E-M10 Mark IV einsetzt. Solltest Du das machen freue ich mich wenn du deine Erfahrungen hier mit mir und den anderen teilst.