Almbachklamm ein natürliches Revier für die E-M1 Mark III und das 8-25mm F4 Objektiv

In meinem Artikel “Meine Erfahrungen mit dem M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO” habe ich euch ja schon das 8-25mm Objektiv vorgestellt und dargelegt wie flexibel dieses einsetzbar ist. Nun war ich in den Alpen im Urlaub und habe an einem Tag entschieden mir die Almbachklamm bei Berchtesgaden anzuschauen. Ich wollte möglichst nur die E-M1 Mark III und ein Objektiv mit nehmen. Da die Almbachklamm sehr eng ist habe ich mich für das 8-25mm F4 entschieden.

Die Almbachklamm

Die Klamm liegt nicht weit entfernt von Berchtesgaden, am Rande der B305 die in Richtung Salzburg führt, und gehört zu der Gemeinde Marktschellenberg. Am Eingang befindet sich die letzte in Betrieb befindliches Kugelmühle, in der noch Marmorkugeln mit der Wasserkraft des Almbaches hergestellt werden (Titelbild des Beitrages). Die Klamm selbst ist 3km lang und am Ende steht mit der Theresienklause ein Damm mit dem die Holzdrift, eine frühe Art des Holztransports, ermöglicht wurde. Zurück kannst du dann entweder wieder durch die Klamm, oder über den Etterberg and er Wallfahrtskirche “Maria Heimsuchung” vorbei wandern. Wir haben allerdings die Klamm bereits auf der Hälfte verlassen und sind direkt zum Ettenberg aufgestiegen. Wenn du dich über den Wanderweg genauer informieren willst findest du eine Karte mit Höhenprofil hier. Hier siehst du auch wie lange die Wanderung dauert.

Die Klamm, das natürliche Revier für die E-M1 Mark III und das M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4 PRO Objektiv

Wie schon bei der Auswahl des Objektives erwartet stellte sich heraus, dass die Wanderung genau das Revier für die Kombination aus E-M1 Mark III und 8-25mm Objektiv war. Da die Klamm zumindest bis zur Hälfte sehr eng ist, braucht man häufig eine sehr kurze Brennweite, dennoch sind auch einige der Motive weiter entfernt, so dass der Zoombereich des Objektive voll ausgeschöpft wird. Gleich zu beginn der Klamm gibt es einen kleinen Tobel, der durch eine Brücke sehr gut erreichbar ist und deshalb auch sehr gut fotografieren kann.

8mm F11, 1,6 sek
22mm F11, 1,6 sek

In den Bilder erkennst du schon wie nützlich der Zoombereich des Objektives ist, und wie dieser auch zur Bildgestaltung eingesetzt werden kann, aber auch weshalb die E-M1 Mark III so praktisch für solch eine Wanderung ist. Mit dem eingebauten LiveND Filter kann man nämlich auch ohne einen Graufilter einfach Langzeitbelichtungen realisieren, mit deren Hilfe du die Bewegung des Wassers schön sichtbar machen kannst. Dank der hervorragenden Stabilisierung benötigst du kein Stativ. Das Stativ hatte ich zu Hause gelassen um mir unnötiges Gewicht für die Wanderung zu ersparen.

25mm, F13, 2 sek

Viele behaupten, dass ein Zoomobjektiv nur in seinen extremen Brennweiten verwendet wird. In diesem Fall also bei 8mm bzw. 25mm. Diese Wanderung zeigt mir allerdings etwas anderes. Ich habe auch die Brennweiten zwischen den extremen verwendet, je nach dem wie es eben die Komposition des Bildes erforderte. Das Bilder der Kirche ist zum Beispiel mit 18mm entstanden. Das Bild vom Wasserlauf wurde mit 14mm aufgenommen.

Fazit

Wie schon in der Überschrift angedeutet war die Entscheidung das M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4 PRO auf die Wanderung mitzunehmen im Nachhinein genau die Richtige. Das Objektiv deckte mit dem Brennweitenbereich genau das ab, was benötigt wurde. Aber auch die E-M1 Mark III konnte ihre Stärken voll ausspielen. Vor allem die Bildstabilisierung in Kombination mit dem eingebauten LiveND Filtern (es handelt sich hier um einen digitalen ND Filter) waren sehr hilfreich um Bilder zu realisieren, die normalerweise nur mit Stativ und physikalischen Filtern möglich gewesen wären. So hatte ich aber nur eine Kamera mit einem Objektiv dabei. Stativ und ND Filter konnte ich zu Hause lassen und somit einiges an Gewicht sparen, welches mich auf der Wanderung ansonsten zusätzlich belastet hätte.

Olympus PEN E-P7 und OM-D E-M10 Mark IV kompatibel mit Profoto O-TTL remote?

Silberne Olympus PEN E-P7 liegend

Der schwedische Blitzhersteller Profoto gehört zu einer der renommiertesten in der Welt. Ihre Studioblitzsysteme sind hochwertig, sehr zuverlässig und können kabellos gesteuert werden. Mit Air Remote TTL gibt es eine Blitzfernsteuerung die auch über TTL die Lichtmenge für Studioblitzanlagen steuern kann. Dies macht die Studiofotografie wesentlich einfacher als in früheren Zeiten und beschleunigt Abläufe im Studio. Außerdem wird es auch einfacher Studioblitzsysteme zu bedienen.

Offiiziell kompatible Produkte

Auf der Profoto Website sind folgende Olympus Kameras

  • OM-D E-M1X
  • OM-D E-M1 Mark III
  • OM-D E-M1 Mark II
  • OM-D E-M1
  • OM-D E-M5 Mark III
  • OM-D E-M5 Mark II
  • PEN-F

Wie du siehst handelt es sich hierbei nur um die hochwertigen Kameras, die als Zeilgruppe professionelle Fotografen im Sinn haben. Macht auch irgendwie Sinn, diese Kameras werden von denjenigen gekauft, die sehr an der Fotografie interessiert sind und deshalb auch wahrscheinlicher im Studio fotografieren als Einsteiger.

Was ist mit der PEN E-P7 und der OM-D E-M10 Mark IV

Vor einiger Zeit hat Olympus ein eigenes System zum fern auslösen ihrer Systemblitze veröffentlicht, das über Funk auch eine TTL Steuerung anbietet. Die PEN E-P7 und die OMD E-M10 Mark IV sind die ersten Einsteigerkameras die dieses System unterstützen. Die Grundvoraussetzungen für dieses System sind sicherlich ähnlich zu dem von Profoto., deshalb habe ich es einfach einmal ausprobiert. Air Remote TTL-O auf die Kamera gesteckt und auf TTL gestellt. Blitz eingeschaltet und auf volle Leistung gestellt. Kamera auf eine weiße Wand gerichtet und ausgelöst. Siehe da, die Leistung des Blitzes wird automatisch reduziert und die weiße Wand neutral grau dargestellt. Scheint also das die beiden Kameras mit dem Air Remote TTL-O zusammenarbeiten würde.

Sind die beiden Kameras nun kompatibel?

Nein sind sie nicht. Solange die Kameras nicht offiziell auf der Profoto Webseite als kompatible aufgeführt werden, sind sie auch nicht kompatible. Es kann nämlich sein, dass jederzeit die Zusammenarbeit mit dem Air Remote TTL-O nicht mehr funktioniert. Zum Beispiel dann wenn eine Firmware aktualisiert wird und die Kommunikation mit dem Air Remote TTL-O verändert wird. Dann kannst du als Anwender dich nicht darauf berufen, dass die Kamera funktionieren muss. Außerdem deckt der kurze Test den ich gemacht habe sicherlich nicht die Funktionen ab, die abgedeckt werden müssen um kompatible zu sein. So könnte es zum Beispiel sein, dass der Highspeed Sync Modus nicht funktioniert oder der Blitz nicht zu 100% synchron ausgelöst wird. Deshalb rate ich dir hier nicht den Air Remote TTL-O zu kaufen, wenn du eine PEN E-P7 oder eine OM-D E-M10 Mark IV besitzt. Solltest diesen aber sowieso schon haben um diesen mit einer der kompatiblen Kameras zu einsetzen, spricht aber nichts dagegen wenn Du diesen auf mal mit der PEN E-P7 oder OM-D E-M10 Mark IV einsetzt. Solltest Du das machen freue ich mich wenn du deine Erfahrungen hier mit mir und den anderen teilst.

Schnellauswahl von Bildern

Wenn man Funktionen, wie Serienbildaufnahmen, ProCapture oder Fokus Bracketing, verwendet kommen schnell sehr viele Bilder zusammen. Somit ist auch die SD Karte schnell gefüllt und nicht jedes Bild wird später auch wirklich gebraucht. Die normale Art einzelne Bilder in der Kamera zu löschen ist dauert ziemlich lange und ist deshalb nicht zielführend. Glücklicherweise gibt es in der E-M1 Serie eine Möglichkeit mit der du schnell und einfach viele Bilder markieren kannst.

1. Drücke die Wiedergabetaste um die Wiedergabe der Aufnahmen zu starten

2. Drehe das Hintere Wahlrad und in die Anzeige von der Einzelbildanzeige in die Briefmarkenanzeige zu wechseln. Die Methode geht zwar auch in der normalen Ansicht ist aber dann nicht so übersichtlich.

3.Wähle das erste Bild, dass du markieren willst aus, drücke und halte die Videoaufnahmetaste gedrückt.

4.Drehe das vordere oder das hintere Wahlrad um die Bilder zu markieren. Es können bis zu 200 Bilder in Folge gewählt werden.

Sobald du die Bilder ausgewählt hast, kannst du diese entweder löschen oder als geschützt bzw. zum Teilen mit OI. share markieren.

Neue Olympus PEN E-P7 vorgestellt

2009 stellte Olympus in Berlin mit der E-P1 die erste spiegellose Kamera im Micro Four Thirds Standard vor. Schon damals hatte die Kamera Design Anleihen der PEN aus den späten 60er Jahre. Es folgten einiger Nachfolger und 2013 wurde die bis jetzt letzte PEN der P Serie vorgestellt. Nun nimmt OM Digital Solution mit der E-P7 den Faden wieder auf und stellt eine Kamera vor, deren Design sich nicht hinter ihren Vorgängern zu verstecken hat. Modern und dennoch klassisch steht der Kamera gut und OM Digital Solutions ist wieder einmal eine sehr attraktive Kamera gelungen

Olympus PEN E-P7 mit M.Zuiko Digital 12mm F2.0

Die Inneren Werte

Mir würde schon das Design als Kaufgrund reichen, die E-P7 ist aber auch mit der neusten Technologie ausgerüstet. So bringt sie den aktuellen Bildprozessor den TruePic VIII mit sich und ist mit einem 5 Achsen Bildstabilisator ausgerüstet, der bis zu 4.5 Blendenstufen korrigiert. Außerdem ist es die erste PEN der P Serie die mit dem von der E-M10 Mark IV bekannten 20 Millionen Pixel Sensor ausgerüstet ist.Im Zusammenspiel mit den M.Zuiko Objektiven liefert sie die best mögliche Bildqualität. Was mir an der E-P7 besonders gefällt sind die kreativen Möglichkeiten. Neben den bekannten Art Filtern und der Langzeitbelichtungsfunktionen Live Composite and Live Bulb, hat die E-P7 auch die von der PEN-F bekannten Monochrome und Farbprofile. Mit deren Hilfe können sowohl klassische Farb- als auch Schwarzweißfilme simuliert werden. Für beide Profile wird die Kamera mit jeweils 4 Voreinstellungen ausgeliefert, die an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Die kreativen Möglichkeiten können auch miteinander angewandt werden. So ist es möglich die Monochrome und Farbprofile auch bei LiveComposite und LiveBulb einzusetzen. So kommt man schnell zu einzigartigen Ergebnissen ohne zu viel Zeit vor dem Rechner zu verbringen.

Die E-P7 wendet sich an diejenigen, die bisher mit Handys fotografiert haben und auf der Suche nach einer Kamera sind die durch wechselbare Objektive mehr Kreativität zulässt. Deshalb ist die Kamera kompatible mit der OI.share software, mit deren die Kamera ferngesteuert werden kann. Außerdem erlaubt die Software auch Bilder direkt von der Kamera auf das Handy zu übertragen. Neu in der E-P7 ist eine Funktion die er erlaubt Bilder die aufgenommen wurden auch automatisch aufs Handy zu übertragen. Somit ist es noch einfacher geworden Bilder schnell und unkompliziert in den sozialen Netzwerken zu teilen.

Weiße Olympus PEN E-P7

Kritikpunkte

So schön die Kamera auch ist, gibt es Punkte die vielen von Euch vielleicht nicht gefallen werden. So ist der Bildschirm „nur“ 80° nach oben und 180° nach unten schwenkbar. Ist also nicht wie bei anderen Kameras in alle Richtungen schwenkbar. Da der Bildschirm nach unten nach vorne geschwenkt wird, kann in dieser Einstellung nur schwer ein Stativ verwendet werden. Ein Selfievideo wird also schwieriger umzusetzen. OI.share kann hier eine Abhilfe schaffen, denn du kannst die Liveansicht auch auf dem Bildschirm von deinem Handy anschauen.

Des Weiteren hat die E-P7 keinen elektrischen Sucher. Viele Fotografen bevorzugen einen elektrischen Sucher vor allem dann wenn sie in sehr hellen Umgebungen fotografieren oder eine Sehschwäche in der Nähe besteht. Ein Sucher stellt das Bild im Unendlichen dar und deshalb hat eine Sehschwäche in der Nähe nicht auf. Der fehlende Sucher trägt allerdings erheblich zu den kompakten Maßen der Kamera bei, die deshalb gut auch als Edelkompaktkamera immer dabei sein kann. 

Fazit

Alles in Allem ist die E-P7 eine sehr gelungene Kamera. Vor allem die kreativen Funktionen machen bei der Anwendung Spaß und erlauben es ohne große Bildnachbearbeitung eigenständige Bildstile zu erreichen und diese schnell und unkompliziert in den sozialen Netzwerken zu teilen. Durch ihre kompakten Maße steht sich auch in direkter Konkurrenz zu Kameras wie der Canon GX7, mit dem Vorteil von wechselbaren Objektiven. Wenn du bereits eine Micro Four Thirds Kamera besitzt, es es sicherlich eine Überlegung wert sich eine E-P7 als Zweitkamera anzuschaffen.

Meine Erfahrungen mit dem M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO

Landschaftsfotografie ist ein unter Fotografen beliebtes Thema. Es birgt nur geringe Zugangsvoraussetzungen und du kannst, da die Natur sich nicht zu schnell bewegt, dich beim Fotografieren auch viel Zeit lassen und musst die Kamera nicht unbedingt aus dem Effeff beherrschen. Mit dem M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO stellt OM Digitalsolutions nun ein drittes Weitwinkelzoom für den Micro Four Thirds Standard vor. 

Obwohl Panasonic ebenfalls drei Weitwinkelzooms im Portfolio hat, ist das neue Objektiv durchaus eine Überlegung wert. Auch im Besonderen weil, in der Landschaftsfotografie, eine Anfangsblende von 4 nicht von Nachteil ist.

M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4 PRO Ansicht von oben

Innere Werte

Der große Vorteil des Objektives ist der große Zoombereich. Es deckt mit 8mm den Ultraweitwinkelbereich ab und geht mit 25mm bis zum Normalbrennweitenbereich. Deshalb kann es neben der Landschaftsfotografie auch für Street und Portraitaufnahmen verwendet werden. Im Gegensatz zum 7-14mm Objektiv von Olympus besitzt es eine plane Frontlinse. Dadurch kann man ohne einen speziellen Adapter normale Filtersysteme verwenden. Mit einem Filterdurchmesser von 72mm teilt es die Filtergröße mit dem 12-100mm, 40-150mm und dem 100-400mm. Besitz man eines diese Objektive bereits können also die Filter auch für dieses Objektiv verwendet werden. Wenn man sich an die maximale Filterdicke von 4mm hält gibt es auch selbst in der 8mm Stelltung keine Vignettierung.

Damit das Objektiv beim Transport möglichst klein ist, kann es eingefahren werden. Im Gegensatz zum 9-18mm musst du hierfür allerdings keinen Knopf drücken, sondern lediglich einen Widerstand überwinden. Diese Widerstand ist dabei groß genug, dass man diesen nicht unabsichtlich überwindet, aber man muss dennoch nicht zu viel Kraft aufwenden. Dies reduziert die Komplexität der Konstruktion und erleichtert es das Objektiv vor Staub und Spritzwasser zu schützen. Nachteil der Konstruktion ist, dass sich die Länge beim Zoomen verändert.

M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4 @8mm
M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 @7mm

Obwohl das 8-25mm einen wesentlich größeren Zoombereich abdeckt ist es nicht größer als das 7-14mm Objektiv und wiegt wesentlich weniger. Wie alle Pro Objektive von OM Digital Solutions ist es Spritzwasser und Staub geschützt und kann bis -10°C verwendet werden. 

Neben dem Fokusring, mit dem man durch einfaches ziehen von Autofokus in den manuellen Fokus umstellen kann, ist ebenso vorhanden wie ein programmierbarer Funktionsknopf.

Bildqualität

Wie alle Pro Objektive von OM Digital Solutions liefert das 8-25mm bereits bei offener Blende eine hervorragende Bildqualität. Das gilt auch für die Bildecken, die nur geringfügig an Schärfe verlieren. Ab Blende 11 wird das Objektiv weicher. Das kann auf die Beugung zurückgeführt werden und will man die best mögliche Schärfe erreichen sollte man mit Blende 11 oder offener arbeiten. Sollte die Schärfentiefe für die Aufnahme nicht ausreichend sein, kann man auf Fokus-Stacking oder Fokus-Bracketing zurückgreifen. Dies wird, wenn die neuste Firmware installiert ist,  von der E-M1X, E-M1 Mark III, E-M1 Mark II und E-M5 Mark III unterstützt.

Die Schärfe des Objektives ist mit dem des M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 PRO auf Augenhöhe und braucht sich vor keinem anderen Objektiv verstecken. 

Verzeichnung ist von 25 – 12mm kein großes Thema. Bei kürzeren Brennweiten ist eine tonnenförmige Verzeichnung sichtbar, wenn du die RAW Dateien ohne das in der Datei angehängte Profil entwickelt. Verwendest du das angehängte Profil, ist die Verzeichnung hervorragend korrigiert.

Fazit

Das dritte Weitwinkel Zoom von OM Digitalsolutions ist am Markt einzigartig. Es deckt nicht nur den Weitwinkelbereich ab sondern geht mit 25mm bis zur Normalbrennweite und ist somit universell einsetzbar. Die Bildqualität ist in allen Belangen hervorragend. 

Im Weitwinkelbereich fehlt gegenüber dem M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 nur ein Millimeter und wenn man nicht gerade Nachhimmel fotografiert fällt die Blende weniger Lichtstärke auch nicht besonders ins Gewicht. Dabei ist das 8-25mm kleiner und leichter als das 7-14 mm. Wenn man Landschafts- oder Architekturfotograf ist, würde ich es dem 7-14mm bevorzugen. Für Fotografen, die viel unterwegs sind und bei denen das Gewicht eine Rolle spielt ist das 8-25mm die bessere Wahl. Es ist zwar nicht wesentlich kleiner und leichter als das 7-14mm Objektiv, aber durch sein großen Zoombereich erlaubt es einem ein Objektiv weniger mitzunehmen.

Von der Balance passt das Objektiv am Besten and die Kameras der E-M1 Serie oder E-M5 Serie. Kleinere Kameras machen es nur weniger Sinn. Hier ist das 9-18mm Objektiv besser geeignet.

Einen Bericht aus der Praxis findest du in meinem Beitrag “Almbachklamm ein natürliches Revier für die E-M1 Mark III und das 8-25mm F4 Objektiv”

Wie du dich auf ein Thema fokussieren kannst

Vielleicht ist es dir auch schon einmal so ergangen, dass du mit andern Fotografen unterwegs warst, und du am Ende des Tages beim Betrachten der Ergebnisse bemerkt hast, dass deine Mitstreiter andere Bilder nach Hause gebracht haben als du. Sie haben andere Motive und Perspektiven gesehen. Diese Erfahrung zeigt, Fotografie hat sehr viel mit Sehen zu tun, was man über die Jahr mit Erfahrung lernen kann. Du kannst das Lernen zu sehen, aber auf forcieren. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine davon ist es sich vor dem Fotowalk ein Thema zu geben. Das hilft enorm und ergibt andere Ergebnisse als wenn du nur so los gehst.

Eine weitere Möglichkeit ist es mit sogenannten Fotokarten, wie den “Inspiracles” oder “See the bigger picture”, zu verwenden. Dies hilft besonders dann wenn du keine Ideen hast und Inspiration brauchst.

Last but not least kannst du dich auch mit einem Thema auseinandersetzen und dadurch deine Wahrnehmung sensibilisieren.

Photowalk mit Thema

Sich ein Thema vorzunehmen hilft sich zu fokussieren und Motive wahrzunehmen, die ansonsten im Verborgenen geblieben wären. Ich mache das von Zeit zu Zeit und merke immer wieder, nachdem ich 2-3 Stunden unterwegs war, dass mir plötzlich Dinge auffallen, die mir ansonsten nicht aufgefallen wären. Wie zum Beispiel bei meinem Fotowalk mit dem Thema Spiegelungen. Zu Beginn viel es noch sehr schwer Bilder zu finden die zum Thema passen es wurde dann aber besser je länger der Fotowalk andauerte. Als ich mich dann von meinen Mitstreitern verabschiedete konnte ich nichts mehr anderes sehen.

Themen Karten

Das Prinzip der Themen Karten ist simple. Auf der einen Seite findest Du Infornationen zum Thema selbst mit einer kurzen Beschreibung wie es umgesetzt werden kann und auf der anderen findest die Beispiele die dich inspirieren sollen. Nun hast du zwei Möglichkeiten wenn du zum Fotografieren los gehst. Entweder du gehst durch die Karten durch und entscheidest dich für das Thema, welches dich an diesem Tag am meisten interessiert, oder, nach meiner Meinung die spannendere, du ziehst einfach eine Karte und lässt dich auf das Thema ein. In beiden Fällen wirst du merken, dass es hilft. sich auf ein Thema zu fokussieren.

Sich mit einem Thema auseinandersetzen

Vor allem im letzten halben Jahr ist es mir besonders aufgefallen, dass sich meine Art zu sehen und zu fotografieren sehr verändert hat. Wegen der Pandemie habe ich viel von zu Hause aus gearbeitet und bin deshalb über die Mittagspause durch den Park gegangen und hatte immer eine Kamera mit langer Brennweite dabei. Ziel war es heimische Vögel zu fotografieren. In den ersten Tagen, habe ich die Vögel zwar gehört aber sehen konnte ich sie nicht. Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr habe ich Vögel gesehen und konnte sie auch in ihrer natürlichen Umgebung fotografieren ohne dies mit Futter anzulocken. Höhepunkt der Wahrnehmung was, als ich beim Joggen im Augenwinkel einen kleinen Vogel wahrgenommen habe der sich auf einen kleinen Ast gesetzt hatte. Neugierig habe ich angehalten und der Vogel stellte sich als Kleiber heraus, der zu seinem Nest geflogen ist.